LCD-Monitor Test

Einen Computer gibt es heutzutage in nahezu jedem deutschen Haushalt. Egal ob um mit Freunden zu chatten, sich die Zeit mit Spielen zu vertreiben oder die tägliche Korrespondenz zu erledigen – ein Computer ist zum täglichen Begleiter geworden. Unabdingbar für die Nutzung des Computers ist natürlich der Monitor – immerhin möchte man ja etwas erkennen. Bei der Kaufentscheidung des geeigneten Monitors gibt es Einiges zu beachten, denn ein guter Monitor ist unerlässlich, um die Augen zu schonen und damit Augenschäden oder Kopfschmerzen zu vermeiden. Grundsätzlich gilt: Lieber mit einem schwächeren Rechner vorlieb nehmen und dafür mehr Geld in einen hochwertigen Monitor stecken. Heutzutage sind Monitore jedoch bereits recht günstig zu erwerben. Auf was beim Kauf eines Monitors geachtet werden sollte und welche bekannten Hersteller es gibt, soll im Folgenden beschrieben werden.

 

Welche Monitor-Arten gilt es zu unterscheiden?

Die Auswahl an verschiedenen Monitor-Arten scheint schier unerschöpflich, da ist es schwierig, eine geeignete Auswahl zu treffen. Unterschieden werden grundsätzlich die Arten CRT, LCD, TFT, LED und 3D.
Röhrenmonitore, die unnötig Platz wegnehmen, sind heute gar nicht mehr auf dem Markt erhältlich. Vielmehr gibt es die platzsparenden und optisch weitaus besser erscheinenden Flachbildmonitore.
TFT-Displays (was soviel bedeutet wie Thin Film Transistor) und LCD-Displays (Liquid Crystal Display) bezeichnen im Grunde beide dieselbe Art des Monitors. Bei den TFT Monitoren wird jeder Bildpunkt durch einen Transistor gesteuert – verzerrte oder unscharfe Bilder gehören so definitiv der Vergangenheit an – ein klarer Pluspunkt für diese Art des Monitors.
Der LED-Monitor wiederum ist eine der neuesten Errungenschaften der Technik und dementsprechend etwas teurer. Grundlegender Vorteil des LED Monitors ist, dass dieser die Farben leuchtender und kräftiger darstellen kann als andere Monitore.
Bereits vom Handy kennen viele sicher den Ausdruck Touchscreen – diese sind nun auch als Monitor erhältlich. Das Prinzip ist einfach: Der Monitor wird mit der Hand beziehungsweise einem speziellen Stift berührt und so können die einzelnen Anwendungen bedient werden.
Eine Sonderform stellen die 3D-Monitore dar, denn diese schaffen es, den Bildern eine räumliche Tiefe zu verleihen. Dies ist besonders bei diversen PC-Spielen interessant. 3D-Monitore können mit oder ohne passende Brille betrachtet werden, wobei diese mit Brille natürlich deutlich günstiger im Preis sind. Allerdings könnte die Brille nach einiger Zeit störend wirken – ein Nachteil dieser Monitorart.

 

Welche Ausstattung sollte ein moderner LCD-Monitor mitbringen?

Entscheidend bei der Kaufentscheidung für einen neuen Monitor ist vor allem das Bildformat. Diese Bilddiagonale ist daher so wichtig, weil sie natürlich umso mehr darstellt, je größer diese ist. Um Bilder am PC betrachten zu können oder aber im Internet unterwegs zu sein, ist eine optimale Bilddiagonale entscheidend. Mit einer ausreichenden Bilddiagonale lassen sich diverse Fenster und Anwendungen neben- oder übereinander öffnen, was die Arbeit mit dem PC deutlich vereinfacht. Mindestens 17 Zoll Bilddiagonale sollten es schon sein – so werden die Augen bestmöglich geschont. Diese Modelle sind heute bereits zu einem Preis von etwa 100 Euro erhältlich.
Neben der Bilddiagonale sind natürlich auch Format und Auflösung des Monitors wichtig. Beide tragen dazu bei, die Bilder klar und möglichst groß darzustellen.
Nützlich kann es ebenso sein, wenn in den Monitor bereits ein Lautsprecher integriert ist. Dies ist besonders platzsparend – allerdings sollte man von diesen Lautsprechern keine Höchstleistungen erwarten. In einigen Monitoren ist ebenso bereits eine Webcam eingebaut – ideal wenn man häufig mit Freunden chattet.

 

Was gibt es beim Kauf eines neuen LCD-Monitors zu beachten?

Einer der wichtigsten Kaufkriterien für die Anschaffung eines LCD-Monitors ist sicher der Stromverbrauch. Moderne Geräte benötigen heutzutage etwa nur ein Viertel Strom im Vergleich zu den früheren Röhrenmonitoren – im Schnitt etwa 30 bis 50 Watt.
Ebenso entscheidend ist sicher auch der sogenannte Betrachtungswinkel. Bei vielen TFT-Monitoren ist es nämlich so, dass man nur ein scharfes Bild sieht, wenn man unmittelbar vor dem Monitor sitzt. Je weiter man sich zur Seite neigt, desto unschärfer wird das Bild. Dies sollte bereits vor dem Kauf im Ladengeschäft getestet werden. Um dies zu vermeiden, sollte man sich für die sogenannte IPS-Technik entscheiden, denn diese ermöglicht Betrachtungswinkel von bis zu 170 Grad.
Vor allem Personen, die häufig Videospiele nutzen, sollten auf eine ausreichende Reaktionszeit achten. Einige Monitore haben eine zu hohe Reaktionszeit – mit diesen könnte es eventuell schwierig werden, Videos oder auch diverse Actiongames problemlos darzustellen. Ausgefranste Bilder bei einem schnellen Bildwechsel sind die unschöne Folge. Diese Reaktionszeit wird in Millisekunden angegeben – Werte um fünf Millisekunden sind absolut ideal, denn dann können kaum ausgefranste Bilder entstehen.
Leuchtkraft und Kontrast sind ebenfalls nicht unerheblich, um klare Bilder darzustellen.
Zu guter Letzt ist natürlich auch die Ergonomie eines Monitors nicht unerheblich. Dieser sollte sich wenn möglich in allen Richtungen verstellen können, Schärfe und Kontrast sollten individuell eingestellt werden können. So tut man seinen Augen etwas Gutes und auch der Rücken wird geschont, wenn man lange Zeit vor dem Monitor sitzt.

 

Wo findet man gute Testberichte zu Monitoren?

Um sich die Entscheidung für den Kauf eines neuen Monitors leichter zu machen, empfiehlt es sich, vorher einige Testberichte zu durchforsten. In bekannten Computerzeitschriften wie beispielsweise CHIP oder Computerbild werden in regelmäßigen Abständen Monitore hinsichtlich ihres Preis-Leistungsverhältnisses getestet. Auch die altbekannte Stiftung Warentests hat bereits mehrere Monitore genauer unter die Lupe genommen und jeweils einen eindeutigen Testsieger ermittelt.

 

Welches sind die bekanntesten Hersteller für Monitore und was kosten aktuelle Modelle?

Hersteller von Monitoren gibt es einige auf dem Markt. Auch hier gilt: Nicht der bekannteste Name bürgt für die beste Qualität. Bereits zu einem Preis von etwa 100 Euro sind durchaus lohnenswerte Modelle erhältlich, die mit einer hochwertigen Ausstattung daherkommen und somit für die Augen sehr verträglich sind. Die bekanntesten Hersteller von Monitoren sind Samsung, LG oder Philips. Diese werden gerne gekauft, da sie sowohl in Preis als auch in Qualität durchaus akzeptabel sind. Wem ein einfacher Monitor genügt, bekommt diesen schon ab einem Preis von 100 Euro. Nach oben hin sind natürlich (fast) keine Grenzen gesetzt. Ebenso ist Acer ein guter Anbieter von Monitoren, der durchaus hält, was er verspricht. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, sollte sich die Hersteller HP oder Eizo einmal näher anschauen.